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Fitzgerald Alfred
von Minarelli

Seekadett
Paul von Mitterwallner

Fliegermeister
Johann Molnar

Bei einem Angriff gegen Ancona am 3 April 1916 musste L 71 (Dursky,Kuster) nach zwei Schrapnelltreffern im Nahbereich des feindlichen Hafens notwassern.
Daraufhin landete Flugmeister Molnar neben dem Flugboot, übernahm die beiden Insassen und zerstörte den Flugapparat.Als er danach nicht mehr aufsteigen konnte,das Boot war durch Wellengang beschädigt,landeten Lschlt. Stenta und Lschlt.Koch mit L 65 und konnten alle vier Insassen bergen.

Fregattenleutnant
Nikolaus Nardelli

Linienschiffsleutnant
Hugo Ockermüller

Geb.29.10.1883 Sieghartskirchen
Gest. 23.11.1915 Fasana
Kdt Seeflugstation Pola
mit G1 tödlich abgestürzt
Nach der Gefangennahme von Lschlt Wosecek wurde Ockermüller Kommandant des gesamten Seeflugwesen.
Bei einem am 23.November 1915 ausgeführten Versuchsflug stürzte die Maschine ab und Ockermüller fand den Tod.

Fliegermeister
Otto Ottinger

Fliegermaat
Ernst Pischl

Linienschiffsleutnant
Glauko Prebanda

Linienschiffsleutnant
Precheisen

Linienschiffsleutnant
Johann Ritschl Ritter von

Geb. 06.09.1888 Klagenfurt
Gest. 30.05.1916 Valona
mit L 60 abgeschossen,
nicht mehr gefunden

Linienschiffsleutnant
Heinrich Schiavon

Linienschiffsleutnant
Hugo Stenta

Linienschiffsleutnant
Jakob Sturm ; Ing.

Geb. 21.02.1889 Wien
Gest. 21.10.1930 Wien

Seefähnrich
Ludwig Vamos

Seekadett
Ferruccio Maria Vio

wurde im Sommer 1915 aus der Marineakademie Fiume ausgemustert und gleich darauf als Seeaspirant auf S. M. S. "Saida" eingeschifft. Nach einer achtmonatlichen Tätigkeit an Bord wurde er über sein Ansuchen in die Seeflugschule in Pola aufgenommen und zum selbstständigen Piloten ausgebildet. Im Juli 1916 zum Seekadett befördert, zeichnet sich Ferruccio Maria Vio wiederholt als besonders tapferer und schneidiger Flieger in einer großen Anzahl Aktionen gegen den Feind und im Feindeslande aus. In Anerkennung seiner wiederholten erfolgreichen Dienstleistungen wurde er mit der kleinen Silbernen und zweimal mit der großen Silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet.Der tapfere Pilot fand am 20. September 1917 den Heldentod und wurde nachträglich noch mit der Goldenen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Sein Leichnam wurde durch ein Torpedoboot in seine Heimat befördert und mit allen militärischen Ehren beigesetzt.

Quartiermeister
Johannes Winkler

eingeteilt beim Seeverteidigungskommando Feldpost 614 erwarb sich hier als Flugzeugführer die Silberne Tapferkeitsmedaille.

Fregattenleutnant
Stefan Wollemann

erwarb sich durch seine versuchte Flucht aus dem Gefängnis bei Bibbiena in der Toskana weitgehen- de Berühmtheit. Fregattenleutnant Wollemann war zu Kriegsbeginn auf dem Panzerkreuzer "Kaiser Karl VI." eingeteilt gewesen und machte hier die verschiedensten Kriegsfahrten mit. Einige Wochen vor Kriegsausbruch meldete er sich zu den Marinefliegern und machte hier in Begleitung des Fregattenleutnants Maglic eine Reihe von Flügen, die sich zunächst auf einen beschränkten Umkreis, später aber nach allen Richtungen der Windrose hin erstreckten.Als erster österreichisch -ungarischer Offizier warf er auf italienischen Boden, auf Bari, seine Bomben ab.Ende Juni 1915 erhielten Leutnant Wollemann und Maglic den Befehl, im Flugzeug XX an einem Geschwaderflug gegen Brindisi teilzunehmen. Hiebei erlitt das Flugzeug 30 Meilen vor Brindisi einen Motor- defekt und trieb 24 Stunden lang bei heftigstem Seegang auf dem Meere bis die beiden Offiziere schließlich von "U 4" aufgenommen wurden. Dieses wackere Aushalten trug Fregattenleutnant Wollemann das Signum laudis ein. Drei Wochen später mußte das gleiche Flugzeug mit denselben beiden Offizieren an Bord auf einem Streifzug nach Bari auf der Höhe von Barletta niedergehen; die beiden Offiziere wurden gefangengenommen und nach Bibbiena gebracht. Von hier brach einige Monate später Leutnant Wollemann aus, indem er die Decke seiner Zelle durchbrach und sich vom Dache auf die Straße herabließ. Die Italiener internierten ihn hierfür auf der Insel Elba, wo er drei Monate unter den unangenehmsten Verhältnissen in Einzelhaft zubringen mußte.

Linienschiffsleutnant
Boykow Johann

Fregattenleutnant
Capellmann Wilhelm

Fregattenleutnant
Deak Ludwig